Die Kreativitätstheorie

 Wissenschaftlich absoluter Humbug

„Dem Inscheniör ist nichts zu schwör, dem Künstler doch hingegen söhr." Das ist auf Katrins Mist gewachsen, ich distanziere mich ausdrücklich davon!

Die Hofkünstlerin in schwerer Krise. Erst himmelhoch jauchzend, weil sie in einer Galerie ausstellen darf und dann zu Tode betrübt, weil sie ihre Arbeit als viel zu schlecht erachtet. Dieser Stimmungswechsel findet innerhalb von Minuten statt. Damit macht sie jedem Teenie Konkurrenz!

Dankenswerterweise gibt es in diesen Fällen Lieblingscousine Heike, die mit Rat und Tat zur Seite steht. Wie zum Beispiel bei der Problematik, dass sich das Kupferblatt der noch unfertigen Mohnblüte aufgrund seiner physischen Eigenschaften nicht um das Bild schmiegen kann. „Dann häkel' doch ein Blatt oder nimm Topflappen, das ist geschmeidig." Katrin erklärt Heike spontan zu ihrer Muse und widmet ihr die beiden Fotos.


Mehr zur Pfingstveranstaltung „KunstOffen" und zu den neuen Werken findet ihr auf den Hofkunstseiten. Dorthin ist Katrins ehemalige künstlerische Homepage umgezogen.

160508 mudder haakschVon der Kunst zur Literatur...

...ist es in der Welt der Vierbeiner ein Katzensprung. Für die Zweibeiner auf dem Hof Sorgenlos handelt es sich um einen Zeitsprung von einer Woche und so begrüßen wir am Muttertag Karin Lippke alias Mudder Haaksch bei uns zum Plattdeutschen Nachmittag, der bereits jetzt fast ausgebucht ist. Diesen unglaublichen Erfolg schreiben wir allein der überaus sympathischen Erscheinung der Vorleserin zu.

Nun genug der zukünftigen Ereignisse und zurück zu den Erlebnissen, die den April der Hofbewohner prägten.

160424 nachlese 4Die Kochaktion „Wildkräutersuppe" beispielsweise. An dieser Stelle versichere ich als neutrale Beobachterin an Eides statt, dass alle Teilnehmer wohlauf sind und auch Suppenbeschenkte sich nach dem Genuss derselben bester Gesundheit erfreuen.

Erlebnisreich

1604 ziegelsteineUnfreiwillig wuselig gestaltet sich der Freitags-Ausflug nach Wernigerode, um Ziegelsteine zu holen. Andreas, Katrin und meine Wenigkeit im MicSan über die Autobahn sowie Steffen & Maik im W50 über die Landstraße. Kurz vor dem Ziel erreicht uns ein Anruf aus dem LKW. „Wir stehen kurz vor Magdeburg auf der Bundesstraße und brauchen 30 Liter Wasser." „Wieso?" „Die Zylinderkopfdichtung ist Schrott." „Ach so."

Also 60 Kilometer zurück, eine Tankstelle suchen und das Wasser in Bautz'ner-Senf Eimern zum W50 gebracht. Verschiedenste Autoteile-Zuliefer-Aktionen sind bereits angestoßen. Das Rennen macht am Ende die Idee, den LKW in Barleben stehen zu lassen, zu viert mit mir und Gepäck im kleinen Micra nach Wernigerode zu düsen und die Teile am nächsten Morgen bei einem ortsansässigen Oldtimer-Schrotti zu kaufen. Die Jungs kriegen den W50 wieder fit, sind passend zum Mittagsgrillen vor Ort und mit dem Aufladen der Ziegelsteine in Kette ist die Aktion in einer guten Stunde erledigt. Läuft!

Ladung sichern, Kaffee schlürfen und los geht es zurück nach Mecklenburg. Wegen des Sonntagfahrverbots müssen wir am Samstag wieder zuhause sein. Sicherheitshalber ist geplant, in Kolonne über die Landstraße zu fahren. Der LKW mit Steffen & Andreas an Bord fährt schon mal los und Katrin, Maik et moi mit dem MicSan etwas später hinterher. Als sich die Kolonne in Havelberg (das ist in etwa die Hälfte der Strecke) findet, stellt sich heraus, dass der LKW eine Ortsumfahrung nehmen musste, die der PKW geflissentlich ignoriert hat. Am Ende des Abends kommen wir glücklich zusammen auf dem Hof an.


1604 berlinGroßstadtdruckbetankung

Etwas entspannter gönnen sich meine Zweibeiner in Berlin einen Tag mit Konzertbesuch von „Fat Freddy's Drop" in der Columbiahalle, einem schönen Apéro-Weißwein vor dem Rathaus Neukölln und gleich um die Ecke im Tandoori Palace endlich mal wieder einem indischen Essen. Hund muss auch gönnen können. Ist mir eh zu scharf die indische Küche.



Und was ist mit Garten?

Mit Beginn der Forsythienblüte ist die Aussaatsaison außerhalb der Fensterbänke eröffnet und Maulwurf Katrin gräbt sich weiter durch die Beete. Rücken? Ist egal, Hauptsache schneller sein als die Schnecken! Erste minimale Erfolge sind bereits sichtbar.



1604 trekkerBevor ich mich mit einem dicken Knutschi verabschiede, hier noch ein kleiner Vorgeschmack auf ein neues Hofmitglied, das bald einziehen wird. Ein Trekker. Noch hat er keinen Namen und Vorschläge werden gern entgegen genommen! Bei der Probefahrt waren Katrin und ich etwas aufgeregt, wie ihr im Kurzvideo hören werdet.

Hüstel. Äh tschüssi!


Kommentare   

 
#2 Ingrid 2016-05-02 22:57
Hallo liebe Jella,
es heißt zwar DER Trekker. Aber da Katrin drauf saß und du so aufgeregt warst, fiel mir gleich ein Mädchenname ein.
"Käthe" finde ich schön und passend, einfach so aus dem Bauch heraus.
Ganz liebe Grüße aus Wolfsburg
Ingrid
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#1 Manu 2016-05-02 15:44
Hallo Jella,
ab Donnerstag kann ich mir ja dann persönlich den Neuzugang anschauen...;-) )) Wie wäre es denn mit Nostitrekk oder Nostitrekker (nostalgischer Trekker)....;-))

LG Manu
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